Tabuloser SEX ein gefährlicher Genuss

  • Lesezeit: 13 Minuten

 

Sex kann eine wundervolle und intime Erfahrung sein. Sei es in einer Beziehung oder beim Bordellbesuch. Und natürlich gibt es nichts Schöneres, als sich der Lust in vollen Zügen hinzugeben. Sich gehen lassen und ungehemmt geniessen. Wer will sich oder den Partner schon selber ausbremsen, bevor es richtig zur Sache geht und an Verhütung denken? 🙂

Doch sollte man sich der Konsequenzen bewusst werden. Und zwar, bevor es unangenehm wird.

Warum es sinnvoll und wichtig ist, sich mit dem Thema Safer Sex auseinanderzusetzen erfährst du hier.

Respekt im Umgang mit Sexualität!

Die Missachtung der eigenen Grenzen und Respektlosigkeit gegenüber anderen passiert leider öfter, als wir denken. Es ist wichtig zu verstehen, dass Kondome nicht nur dazu dienen, ungewollte Schwangerschaften zu verhindern. Sondern auch vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen wie:

• HIV und AIDS
• Syphilis
• Hepatitis A und C
• Herpes
• Tripper “Ansteckung seit 2014 um 21 Prozent gestiegen” Im Kanton Basel-Stadt sogar um 64 Prozent. Unangenehm, aber heilbar (nach Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) übrigens heute mit ca. 87 Millionen Erkrankungsfällen pro Jahr die dritthäufigste sexuell übertragbare Infektion.

Logisch verschwenden wir beim Sex an sowas keinen Gedanken. Aber einige dieser Krankheiten sind unheilbar. Deshalb sollten wir uns dessen bewusst sein, bevor wir uns auf jemanden einlassen.

In dem Online- Artikel « SEX ohne Kondom, was du wissen solltest» der Zeitschrift Brigitte steht:

«Beim Geschlechtsverkehr ohne Kondom besteht ein erhöhtes Gesundheitsrisiko für beide Partner. Aber Achtung «Vielen Menschen – auch solchen, die nicht in der Sexarbeit tätig sind – fehlt das Wissen.»

Wenn du in einer festen Beziehung bist, können sich beide Partner einmal testen lassen und sind save. In einem Bordell jedoch bedient ein Girl am Tag mehrere Freier. Manche sogar gleichzeitig. Es ist ein Gewerbe und die Mädchen leben davon. So ist das Bordellleben. SEX gegen Geld ist ein Tauschgeschäft, schreibt IIan Stephani in ihrem Buch «Liebe und Teuer». Geschäft hin oder her, im Vordergrund sollte die Gesundheit stehen.

Verantwortung und Vergnügen heisst Safer Sex

Safer Sex ist es ein SEHR ernsthaftes Thema und wird bei uns im Arsenal 51 gross geschrieben. Dennoch erhalten wir im SEX-Studio immer noch regelmässig Anfragen für Sex ohne Gummi. TABULOSER Sex mit einem der Arsenal 51 Girls ist gefragt. Hier sind ein paar Ausschnitte aus unserem daily Business. Natürlich ohne Namen und weiteren Angaben:

 “Guten Abend, ich bin ab Morgen bis Samstag bei Euch in der Nähe und würde mir ein paar langweilige Abende gerne mit einem tabulosen Mädchen vertreiben! Wäre der von mir gewünschte Service bei Euch eventuell möglich?”

“Ich will sie so Tabulos wie möglich.. alles was bei Ihr erlaubt ist möchte ich ausser anal”

“Auch hatte ich immer Fullservice und Tabulos Service.
Gibt es diesen Service immer noch mit einem Zuschlag versteht sich?”

“Tabulose Service alles ohne Gummi”

An solchen Anfragen merken wir, dass die Wichtigkeit von Safer Sex noch nicht überall verstanden wird. Auf der Strasse und auf privaten Online-Plattformen für Sexanbieter ist Sex ohne Gummi problemlos erhältlich. In solchen Kreisen wird das als «AO» angeboten. Das ist die Abkürzung für «Alles Ohne». Manchmal wird die Thematik noch verschärft, da diesen Frauen das Recht genommen wird, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen.

Stattdessen werden sie von Zuhältern oder Boyfriends zu SEX ohne Schutz gezwungen. Für die Zuhälter zählt nur «das GELD». Die Gesundheit von Nutte und Freier sind egal. Weil dort die Kontrollen fehlen und es keine fixe Regelung gibt, greift der Kanton oder Staat nicht ein. An weniger lukrativen Tagen auf dem Strassenstrich, muss eine Nutte gezwungenermassen Anfragen für Tabulosen Sex annehmen. Sonst verdient sie nicht genug Geld, um ihre täglichen Fixkosten zu decken. Das ist tragisch und für beide Parteien sehr riskant.

Zu dem Thema Loverboys gibt es einen Interessanten Beitrag von SRF. Auch in diesem Beitrag nutzte der Loverboy die Gunst und verlangte, dass die Dame Sex ohne Kondom anbietet.
«Vom Geliebten in die Prostitution gedrängt»

Bis heute sind in der Schweiz keine Regelungen zur Umsetzung von Safer Sex getroffen. Deshalb ist es für uns als Bordellbetreiber umso wichtiger, unsere Kunden und Sexmitarbeiterinnen zu schützen. In sauber geführten Sex Etablissements ist Safer Sex eine der GRUNDREGELN.

Die Mädchen und wir als Führung vom SEX Studio Arsenal 51 legen grossen Wert auf Hygiene und deine Gesundheit. Bei Online- oder Offlineanfragen bezüglich Tabulosem Sex versuchen wir, den Kunde aufzuklären und Verständnis zu schaffen.

Tabulos ist kein Tabu Thema

Wie bereits erwähnt, werden Nutten, Prostituierte und Bordellgirls oftmals gedrängt, tabulosen Sex anzubieten. Allerdings gäbe es ohne Nachfrage keine Angebote. Das heisst, viele Männer wollen gezielt diesen Service und ohne Kondom Sex haben. Ob aus Unwissenheit oder Egoismus sei in den Raum gestellt…

Früher war das Arsenal 51 ein bekannter Player in der Tabulosen / AO Szene. Wir haben dies auf knallharte Weise erfahren. Diesen Ruf wollen wir konsequent hinter uns lassen und als verantwortungsbewusste Leitung Vorreiter sein für gesunden und sicheren Sex.

Dass das Gewerbe mit Sex kein einfaches ist, ist uns bewusst. Darum pflegen wir die Beziehungen zu unseren Girls und führen öfter längere und teils sehr tiefgründige Gespräche. So erfahren wir, wie es physisch und psychisch um unsere Mädchen steht.

Dabei erhalten wir auch tiefe Einblicke in ihr Leben. Und in ihre Arbeit in Studios, Clubs oder Laufhäusern, in welchen sie bereits als Sexarbeiterinnen tätig waren. Oft gibt es schöne Gespräche. Doch leider auch vermehrt negative Erfahrungen, welche die Girls gerade im Bezug auf unfreiwilligen Sex ohne Kondom machen mussten.

Deshalb haben wir Recherchen gestartet, was in der Welt der Erotik angeboten wird. Sei es in anderen Studios, Sex Clubs oder Bars. Die Auswertung Stand heute ist schockierend. Die folgende Auflistung zeigt Webseiten, welche kein Geheimnis daraus machen, dass die anwesenden Sexarbeiterinnen Sex ohne Gummi anbieten. Die Werbung, welche betrieben wird, ist meist stark auf tabulosen / AO Sex ausgerichtet.

Zusammenstellung basierend auf unseren Recherchen im Bereich der freizügigen Erotikwerbung

      • Das Studio Sandra lockt die Freier mit Spottpreisen wirbt gezielt mit Sexarbeiterinnen welche «Full-Service» Anbieten. Das Studio in Luzern schreckt auch nicht vor Anfragen zurück und bestätigt jeweils, dass die Mädchen Sex ohne Kondom anbieten.

     

      • Sex in Meggen gibt es nur ohne Kondom. Die Service Liste vom AsiaGarten zählt dies jedenfalls so auf «Ficken/Blasen ohne Gummi». Das Studio in Meggen wird auch oft in solchen AO-Foren beschrieben, dass die Sexarbeiterinnen gar keine Kondome im Zimmer haben.

     

      • Beim Salon Elektra Arbeiten die Mädchen nur ohne Kondom. Das verspricht jedenfalls die Webseite. Fragwürdig ist zu welchen Preisen die Girls ihre Dienste anbieten. Sind sie sich das Risiko überhaupt bewusst? Sex in Tagelswangen gibt es für einen Fixpreis alle Extras dazu, doch zu einem Spottpreis. Die Sexarbeiterinnen oder sollte man eher Sexroboter sagen, verdienen wohl kaum genügend Geld. Man bekommt ein Bild von Sexobjekten ohne Seele.

     

      • Mit den Worten «Pornostar Service PSE» wirbt das Studio 188 für Tabulose Girls. Auch hier wird Sex zu Spottpreisen angeboten. Haben die Sexarbeiterinnen überhaupt Mitspracherecht? Kein Mädchen das die Wahl hat würde zu solchen Preisen ihren Körper verkaufen. Und dann noch solch ein Risiko eingehen für Sex ohne Kondom.

     

      • Bein den Bombengirls in Thurgau wird ohne Schamgefühl jedes Girl als Tabulos bezeichnet und ist so auch als extra gelistet. Auch die Preise sind da extrem fragwürdig. Für einen kleinen Aufpreis darf mit dem Girl alles gemacht werden, steht geschrieben.

     

      • Die beiden (wg47.ch & city-48.ch) Sex Studios handeln wohl gerne im Verdeckten. Doch beide sind gut in AO Foren aufzufinden. Auf der Webseite sind keine typischen Merkmale aufzufinden. Bei Anfragen via Anruf oder WhatsApp wird alles verneint. Wenn man dann vor Ort ist und die Rezeptionistin fragt, gibt es plötzlich ganz viele Sexarbeiterinnen welchen Sex ohne Kondom anbieten.

     

      • Das Studio Gambler wirbt mit den Worten « Bei uns findest du ständig wechselnde junge Ladies mit Full-Service.» Das Bekannte AO Studio wirbt auch mit Gangbang Partys, bei denen die Girls und alle Freier kein Kondom nutzen. Um «Mehr Spass zu haben», heisst es…

     

    • In Solothurn wirbt das Studio Pamela vermehrt mit Sexarbeiterinnen, die «ohne Tabu» sind. Oder «PSE» (Porno-Service) anbieten.

Werbeplattformen tragen Verantwortung

Auch die Werbeplattform für Sexinserate XDate hat eine gewisse Verantwortung zu tragen. Leider wird bei XDate oft weggeschaut, da die Umsatzzahlen so wohl stimmen. Die Werbeplattform gehört zu den grössten in der Schweiz und ist in der Sexbranche ein grosser Player. Genau aus diesem Grund sollte man doch genau bei diesen Punkten die Initiative ergreifen. Auf den AGB`s bei XDate wird viel versprochen, doch nicht viel gehalten. Folgendes wird erwähnt:

“Inserate und sonstige Inhalte, die sexuelle Handlungen mit Minderjährigen – auch mit scheinbar Minderjährigen und mit Minderjährigen in virtueller Form – oder Tieren sowie ungeschützten Geschlechtsverkehr zeigen oder anderweitig bewerben, sind untersagt. Die Betreiberin ist bei Inhalten, die mutmasslich strafbar oder anderweitig rechtswidrig sind, jederzeit berechtigt, gegen die betreffenden Nutzer Strafantrag zu stellen oder Strafanzeige zu erheben”

Unglücklicherweise unternimmt die genannte Webseite nichts dagegen. Inserate können nach Stichworten gesucht werden. Nach Anfrage bei XDate erhielten wir diese Antwort:

“Wir handhaben es so: Inserate, welche explizit AO anbieten (z.B. Sex ohne Kondom, AO, Tabulos +100.-) löschen wir. Wenn im allgemeinen Text Tabulos vorkommt, löschen wir das Inserat jedoch nicht”

XDate kennt somit die Stichworte und sie wissen, dass dies Sex ohne Kondom bedeutet. Somit fragen wir uns: Ist der Umsatz wohl wichtiger als die Gesundheit der Freier und Working Girls?

Da die Community der AO Freier sehr gross ist, gibt es seit Jahren einen Forum, in welchem sich die Freier austauschen. Im AO Forum wird zwischen verschiedenen Kantonen gefiltert. Anschliessend erscheinen die Beiträge der Freier.

Egal ob Strassenstrich, Drogenstrich oder Studios und Clubs. Im Forum ist alles zu finden. Auch die bereits genannten Ortschaften sind hier teilweise stark vertreten. Im Forum geht es natürlich auch darum, welche Preise die Sexarbeiterinnen anbieten. Und wie man den Preis möglichst tief halten kann. Um ein Bild des Forums zu bekommen, tragen wir euch einige Einträge hier ein:

“Habe auch beim Studio nachgefragt! *Name* verhütet wohl wirklich nicht die kleine! Bin mir sicher das wir bei ihr die nächste schwangere erwarten können! Bin am Donnerstag bei ihr!”

“Heute besucht, war der sechste…• « War bei *Name*, Blank Ficken war kein Problem. Auch schön reinspritzen”

“Beim Sex kann man mit ihr machen was man will, Sie beschwert sich nicht, auch wenn sie nicht immer fröhlich war”

Liebe Männer, wir schreiben hier nicht, um Werbung für andere Bordells und Werbeplattformen zu machen. Die Message ist eine andere.

Wenn ihr um jeden Preis Sex ohne Gummi praktizieren wollt, dann sucht euch eine feste Partnerin, geht eine vertrauensvolle Beziehung miteinander ein und habt Spass😊
Für alle die das nicht können, nicht wollen oder das schon haben und trotzdem Sex mit einem Mädchen im Bordell haben wollen, sehr gerne. Aber BITTE mit Wertschätzung und Respekt euch und den Frauen gegenüber.

Die Kette der Ansteckung ist oft nicht nachvollziehbar. Und vielleicht sagst du dir «dann nimmts mich halt». Aber sei dir bewusst, dass der Bumerang immer zurückkommt. Wenn weiter ungeschützter Sex verkauft wird, dann haben Geschlechtskrankheiten leichtes Spiel. Und früher oder später treffen sie deine Kinder, enge Freunde oder Bekannte. Und du weisst nicht, ob du fleissiger Helfer beim Verbreiten warst…

Sicherer Sex auf Dauer

Sex gegen Entgelt ohne Kondom anzubieten ist in der Schweiz nicht verboten. Der Staat und einige Studiobetreiber und Werbeplattformen schauen aber weg, wenn es um die Gesundheit Schweizer Bürger und Sexarbeiterinnen geht!

Die Leidtragenden sind alle Schweizer Bürger, wenn die Krankenkassen wieder mal steigen. Und die Sexarbeiterinnen, die gegen Ihren Willen handeln müssen und kaum Zugriff auf entsprechende ärztliche Versorgung haben. Wird es nicht langsam Zeit, dass sich da was ändert?

In den Nachbarstaaten wie Deutschland und Österreich wird bereits gehandelt. Denn dort hat man die Problematik längst erkannt.

«Mit einer Kondompflicht, Standards für Bordelle und mehr Beratung sollen Prostituierte und Freier in Deutschland künftig vor Ausbeutung und Gesundheitsrisiken geschützt werden.»

schrieb die TAZ.de in ihrem Beitrag «Nur noch mit Gummi» , als das neue Prostituiertenschutzgesetz in Deutschland in Krafttrat.

Prävention ist der Schlüssel zu einem gesunden Sexualleben. Sei es in einem SEX-Studio, Sauna Club, Swingerclub oder Bordell. Auch wenn es manchmal schwerfällt oder unromantisch erscheint, ist es wichtig, auf Safer Sex zu achten.

Denkt daran: Prävention ist kein Spasskiller, sondern ein Akt der Selbstfürsorge und der Wertschätzung. Gegenüber dem eigenen Körper und dem des Partners. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Safer Sex zur Normalität wird. Denn nur verantwortungsvoller, risikofrier Sex macht dauerhaft Spass.

Das Thema liegt uns schon lange am Herzen. Wir hoffen, dass Safer Sex in Zukunft für alle zur Selbstverständlichkeit wird. Und dass Sex ohne faden Beigeschmack genossen werden kann.

In diesem Sinne, dein Arsenal 51 Team

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